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Integration statt Isolation

Integration statt Isolation

Um die in der Sozialpädagogischen Familienhilfe und der Familienorientierten Schülerhilfe gesteckten Ziele zu erreichen, wurde das Projekt "Integration statt Isolation" ins Leben gerufen. Es basiert auf der Einsicht, dass jeder Mensch ein Ziel braucht, das seinem Leben Sinn gibt, dass er eine Aufgabe braucht, bei deren Erfüllung er Anerkennung und Bestätigung erhält, denn "wer keine Aufgabe hat, wird zur Aufgabe!".
Das erleben wir heute bei vielen aus unterschiedlichen Gründen ausgegrenzten Kindern, Jugendlichen und Eltern. Um der Isolation und Ausgrenzung vieler Kinder und Jugendlicher entgegenzuwirken, helfen wir Eltern und Kindern teilzunehmen an den Angeboten des Gemeinwesens. Die Erfahrungen mit diesem Projekt zeigen, dass viele Probleme in den Familien, aggressive Handlungen in Freizeit und Schule, schulisches Versagen etc. abgebaut werden, wenn Interessen und Fähigkeiten in einer Gemeinschaft verwirklicht werden können.

Das Erstellen regionaler Ressourcenpläne, die die Angebote von Vereinen, Gruppen etc. enthalten, erleichtert die Integration - insbesondere dann, wenn die Familien und die Jugendlichen an der Erstellung beteiligt wurden. Im Idealfall wird mit der Familie oder dem Jugendlichen ein Integrationsplan erstellt, der genau zeigt, wer in welchen Gruppierungen integriert ist und für wen eine Integration wo geplant wird.

Die familienorientierten Hilfen sind ein wichtiger Bestandteil im Jugendhilfeangebot. Sie sind unabdingbar für die Familien, die es zeitweise alleine nicht schaffen, ihren Kindern den Weg in ein selbständiges Leben zu ermöglichen. Um die Effizienz der Arbeit zu steigern und zu prüfen, wurden zu allen angeboten Hilfen konkrete Fragebögen entwickelt, die sowohl für die Familien als auch für die Familien- und Erziehungshelfer eine wichtige Grundlage sind.